Produktsuche
Unser Telefon Service
Telefon Service Dame mit Headset
Wir beraten Sie gerne auch telefonisch und nehmen Ihre Bestellung entgegen
Tel:
+49 (0) 385-208 409-0
Fax:
+49 (0) 385-208 409-29
Warenkorb
Momentan befinden sich keine Artikel in Ihrem Warenkorb.
Suchergebnisse
Barbiturate (BAR)
Zum Nachweis von Barbituraten im Urin in nur einem Arbeitsschritt.

ANWENDUNG

Der BAR Drogentest ist ein immunchemischer lateral flow Test. Er dient dem qualitativen Nachweis von Barbituraten (BAR) im Urin mit einer Nachweisgrenze von 300 ng/mL und liefert ein optisches Ergebnis. Dieses Produkt ist ausschließlich für den professionellen Gebrauch bestimmt und sollte nur unter entsprechender Überwachung durchgeführt werden. Es ist nicht für den direkten Verkauf an Laien bestimmt.
Dieser Test liefert nur ein vorläufiges analytisches Ergebnis. Zur Bestätigung des Testergebnisses ist der Einsatz einer spezifischeren chemischen Nachweismethode erforderlich. GC/MS hat sich dafür bei der NIDA (National Institute of Drug Abuse) als bevorzugte Methode etabliert. Klinische Betrachtungen und ein professionelles Urteil sollten in die Interpretation eines jeden Drogentests einfließen besonders wenn ein vorläufiges positives Testergebnis vorliegt.


ZUSAMMENFASSUNG

Barbiturate sind eine Stoffklasse, die das zentrale Nervensystem beeinflussen. Phenobarbital ist ein Derivat mit langer Verweildauer im Blut und wird als Schlaf- bzw. Beruhigungsmittel eingesetzt. Pentobarbital und Secobarbital haben ähnliche Wirkungen, zeigen jedoch nur kurze Verweildauer im Körper. Der Missbrauch von Barbituraten kann nicht nur zu Atemstillstand führen, sondern auch zu Koma und letztendlich zum Tod führen. Barbiturate werden entweder oral, rektal, intravenal oder intramuskular aufgenommen bzw. injiziert. Barbiturate mit kurzer Verweildauer werden meist in Form von Metaboliten ausgeschieden wohingegen Barbiturate mit langer Verweildauer unmodifiziert exkretiert werden.

Die Methoden für das Screening von Urinproben zur Untersuchung von Drogenmißbrauch reichen von einfachen immunchemischen Verfahren bis hin zu komplexen analytischen Verfahren. Ihre kurze Testzeit und hohe Sensitivität hat die immunchemischen Tests zur anerkanntesten Methode für diese Untersuchung gemacht. Die Drogentests bedienen sich der hochspezifischen Antigen-Antikörperreaktion, um Drogen bzw ihre Metabolite im Urin nachzuweisen. Bei dem BAR-Test handelt es sich um einen kompetitiven Immuntest, der für den qualitativen Nachweis von Barbituraten in menschlichem Urin bis zu einer Nachweisgrenze von 300 ng/mL eingesetzt werden kann.


Spezifität

Die Spezifität des BAR Drogentests wurde mit den unten aufgeführten Drogen, Drogenmetaboliten und Verbindungen, die im Urin enthalten sein können, getestet. Sie wurden normalem, drogenfreiem Urin zugesetzt.

Folgende Verbindungen mit einer ähnlichen chemischen Struktur riefen ab der angegebenen Konzentration ein positives Ergebnis hervor:

Verbindung Konzentration (ng/mL)
Allobarbital 1,000
Alphenal 300
Amobarbital 1,000
Aprobarbital 300
Barbital 300
Butabarbital 300
Butalbital 2,000
Butethal 300
Pentobarbital 300
Phenobarbital 300

Folgende Verbindungen zeigten bis zu einer Konzentration von 100 µg/mL keine Kreuzreaktion:

Acetaminophen, Aceton, Albumin, Amitriptylin, D-Amphetamin, L-Amphet­amin, Ampicillin, Aspartam, Aspi­rin, Atropin, Benzocain, Benzo­ylecgonin, Bilirubin, (+)-Bromphenir­amin, Koffein, Chloroquin, (+/-)-Chlor­pheniramin, Chlorpromazin, Co­cain, Codein, Creatin, (-)-Deoxyephedrin, Dextromethorphan, 4-Di-methyl­aminoantipyrin, Dopamin, Doxyl­amin, Ecgonin, Ecgonin Methyl Esther, (+/-)-Ephedrin, (+)-Epi­nephrin, Erytromycin, Ethanol, Furo­semide, Glucose, Guaja­col Glyceryl Ether, Hämo­globin, Hydrocodon, Hydromorphon, Imipramin, (+/-)-Iso­protere­
Lidocain, Meperidin, Methadon, Methamphetamin, Methaqualon, (1R,2S)-(-)-N-Methyl-Ephe­drin, (+/-)3,4-­Methyl­ene­dioxy­meth­amphet­amin, Methylphenidat, Mor­phin, Naloxon, Naltrexon, (+)-Naproxen, (+/-)-Norephedrin, Nor­tritylin, Oxalsäure, Oxazepam, Oxyco­don, Peni­cillin-G, Pentermin, Phen­cyclidin, Pheniramin, Phenothiazin, L-Phenyl­ephrin, b-Phenylethylamin, Procain, D-Propoxyphen, Quinidin, Ranitidin, Natrium-Chlorid, Sulindac, Thio­ridazin, Trifluorperazin, Tri­metho­benzamid, Tyramin, Vitamin C.