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Amphetamin (AMP)
Zum Nachweis von Amphetamin im Urin in nur einem Arbeitsschritt

Ein schneller leicht durchzuführender immunchemischer Test mit visuellem Ergebnis zum qualitativen Nachweis von Amphetamin im Urin.
Nur für den IN-VITRO Gebrauch

ANWENDUNG

Der AMP Drogentest ist ein immunchemischer lateral flow Test. Er dient dem qualitativen Nachweis von Amphetamin (AMP) im Urin mit einer Nachweisgrenze von 1.000 ng/mL und liefert ein visuelles Ergebnis. Dieses Produkt ist ausschließlich für den professionellen Gebrauch bestimmt und sollte nur unter entsprechender Überwachung durchgeführt werden. Es ist nicht für den direkten Verkauf an Laien bestimmt.
Der Test liefert nur ein vorläufiges analytisches Ergebnis. Zur Bestätigung des Testergebnisses ist der Einsatz einer spezifischeren chemischen Nachweismethode erforderlich. GC/MS hat sich dafür bei der NIDA (National Institute of Drug Abuse) als bevorzugte Methode etabliert. Klinische Betrachtungen und ein professionelles Urteil sollten in die Interpretation eines jeden Drogentestes einfließen, besonders wenn ein vorläufig positives Testergebnis vorliegt.

ZUSAMMENFASSUNG

Amphetamine (Amphetamin, Metamphetamin und chemisch verwandte „Designerdrogen" wie z.B. „Ecstasy") sind sympathomimetisch wirksame Amine. U.a. stimulieren sie das ZNS und wirken anorectisch, hypertermisch und cardiovasculär. Sie werden dem Körper gewöhnlich oral, intravenös oder durch Rauchen zugeführt. Amphetamine werden nahezu vollständig durch die Dünndarmwand resorbiert und teils unverändert, teils nach Inaktivierung in der Leber mit dem Urin ausgeschieden. Amphetamine erhöhen die Pulsfrequenz und den Blutdruck und zügeln den Appetit. Einige Untersuchungen deuten auf eine dauerhafte Schädigung von lebenswichtigen Nervenstrukturen im Gehirn infolge von starkem Mißbrauch hin.
Die Methoden für das Screening von Urinproben zur Untersuchung von Drogenmißbrauch reichen von einfachen immunchemischen Verfahren bis hin zu komplexen analytischen Verfahren. Ihre kurze Testzeit und hohe Sensitivität hat die immunchemischen Tests zur anerkanntesten Methode für diese Untersuchung gemacht. Die Drogentests bedienen sich der hochspezifischen Antigen-Antikörperreaktion, um Drogen bzw ihre Metabolite im Urin nachzuweisen. Bei dem AMP-Test handelt es sich um einen kompetitiven Immuntest, der für den qualitativen Nachweis von Amphetamin in menschlichem Urin bis zu einer Nachweisgrenze von 1.000 ng/mL eingesetzt werden kann.


Spezifität

Die Spezifität des AMP Drogentests wurde mit den unten aufgeführten Drogen, Drogenmetaboliten und Verbindungen, die im Urin enthalten sein können, getestet. Sie wurden normalem, drogenfreiem Urin zugesetzt.

Folgende Verbindungen mit einer ähnlichen chemischen Struktur riefen ab der angegebenen Konzentration ein positives Ergebnis hervor:

Verbindung Konzentration (ng/mL)
D-Amphetamine 1,000
L-Amphetamine 10,000
(+/-)3,4-Metylen­dioxyamphetamin (MDA) 5,000

Folgende Verbindungen zeigten bis zu einer Konzentration von 100 µg/mL keine Kreuzreaktion:

Aceton, Albumin, Ami­triptylin, Ampi­cillin, Aspartam, Aspirin, Atropin, Benzo­cain, Bilirubin, Chinidin, Chloro­quin, (+)-Chlorpheniramin, (+/-)-Chlor­phenir­amin, Dex­brom­pheniramin, Dextro­methorphan, 4-Dimethyl­amino­anti­pyrin, Dopamin, (+/-)-Ephedrin, (-)-Ephe­drin, (+)-Epi­nephrin, Erytromycin, Etha­nol, Furo­semid, Glucose, Guaja­col-Gly­ce­ryl-Äther, Hämoglobin, Imi­pramin, (+/-)­Iso­proterenol, Koffein, Kreatin, Lido­cain, D-Metham­phe­tamin, L-Meth­amphetamin, (+/-)­3,4-Methylen­dioxy­methampheta­min, (1R,2S)-(-)-N-Methyl-Ephedrin, (+)-Na­proxen, (+/-)-Nor­ephe­drin, Oxal­säure, Paracetamol, Peni­cillin-G, Pheniramin, Phenothia­zine, L-Phenylephrin, Phenyl­äthyl­amin, Pro­cain, Raniti­din, Ribo­flavin, Natrium­chlorid, Sulin­dac, Thioridazin, Trifluor­perazin, Tri­metho­benzamid, Tyramin,
Vitamin C